TU BRAUNSCHWEIG
| Carl-Friedrich-Gauß-Fakultät | Informatik
Informatikzentrum

IPv6

AutorFrank Steinberg
SchlüsselworteIPv6

autoconf, DHCPv6, Prefixes, pools, fixed/privext, rdnsds, which subnets/VLANs, example "interfaces", firewall IPv4/v6, ... TBD ... ipv4/v6, Layer 2: Switches, VLANs, Router, Topologien L2/L3. VLANs - Subnets, MAC/IP Filter (idiots), Nameserver, Samba Besonderheiten, Unterschiede: 1.OG (eigene, andere) und 3.OG, Keller, G40, Subnets v4/v6, Routing, VLANs, (Tabelle) (momentan / geplant ?), DHCP Snooping, DHCP Spoofing,

Clients

Während bei IPv4 die verbreitetste Methode zur Konfiguration der Clients auf DHCP basiert, ist in IPv6 Netzen die sog. auto configuration die gängigste und einfachste Methode. Dies wird in der Regel durch den Kernel realisiert und erfordert keine weiteren Programme. Man sollte bedenken, dass bei einem Einbinden von Clients in Netze, die sowohl IPv4 als auch IPv6 betreiben, unerwartete Effekte auftreten können: Wenn Applikationen DNS Namen zu IPv6 Adressen auflösen können und eine IPv6 Anbindung besteht, versuchen diese Clients in der Regel auch die Kommunikation über IPv6 abzuwickeln. Wenn nun aber die Konnektivität bis zum Ziel gestört ist oder der angesprochene Dienst "nicht mit IPv6 Clients rechnet", kann es zu Problemen kommen, die man mit alleiniger IPv4 Anbindung nicht hatte: Verzögerungen bis zum Wechsel zu IPv4, Authentisierungsfehler, etc. Einige Applikationen kann man dazu zwingen, ausschließlich IPv6 oder IPv4 zu verwenden.

Windows und IPv6

Windows XP unterstützt IPv6 direkt. Für die Installation unter Windows XP mit SP1 oder 2 muss folgender Befehl in die Kommandozeile eingegeben werden:

netsh interface ipv6 install
    

Weitere Informationen sind hier zu finden: http://www.microsoft.com/windowsserver2003/techinfo/overview/ipv6faq.mspx

Im IBR angebundene Subnetze bzw. VLANs

Im IBR sind derzeit alle Subnetze mit IPv6 versorgt. In jedem Fall wird auto configuration benutzt, die Prefixe werden vom zentralen IBR Router verteilt. Für alle Clients - egal ob im Core-Netz, im TestLab, im "alten" IBR-WLAN oder im "neuen" TUBSWLAN - sollte durch einfaches Aktivieren von IPv6 eine IPv6 Anbindung zustandekommen.

Einige IPv6 Prefixe:

DE-DFN-199911022001:638::/32
TU-BS2001:638:602::/48
Gesamtes Informatikzentrum2001:638:602:2000::/53
Gesamtes IBR2001:638:602:2200::/55
IBR Core-Netz (VLAN ibr-core)2001:638:602:2200::/64
IBR Skynet (Virtuelle Hosts)2001:638:602:2201::/64
IBR WLAN ("IBR") (VLAN ibr-wlan)2001:638:602:2202::/64
IBR TestLab (VLAN ibr-lab)2001:638:602:2203::/64
IZ WLAN ("TUBSWLAN") (VLAN iz-wlan)2001:638:602:2204::/64

DNS

Das Ergänzen von AAAA RRs sollte in der Regel kein Problem darstellen. Wie es mit der Delegation für das Reverse Mapping (*.ip6.arpa.) aussieht, ist mir noch nicht klar. Offensichtlich hat derzeit die gesamte TU noch garkeine Delegation für ihre Zone 2.0.6.0.8.3.6.0.1.0.0.2.ip6.arpa.


aktualisiert am 23.03.2013, 10:29 von Frank Steinberg
printemailtop