Demokratie und Transzendenz

Demokratie und Transzendenz

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Demokratische Verfassungsordnungen sind fragil und voraussetzungsreich. Worauf beruht ihre Gründung und ihr Bestand? Welche Ressourcen werden für ihre Konstituierung und Stabilisierung in Anspruch genommen? Der Band gibt eine neue Antwort auf diese alten Fragen: Obwohl demokratische Ordnungen in ihrer eigenen Wahrnehmung auf Autonomie und Selbstgesetzgebung beruhen, greifen sie zu ihrer Rechtfertigung auf Geltungsressourcen zurück, über die sie nicht oder nur bedingt verfügen. Sie leben demnach…

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  • Full title :Demokratie und Transzendenz.

Summary

Demokratische Verfassungsordnungen sind fragil und voraussetzungsreich. Worauf beruht ihre Gründung und ihr Bestand? Welche Ressourcen werden für ihre Konstituierung und Stabilisierung in Anspruch genommen? Der Band gibt eine neue Antwort auf diese alten Fragen: Obwohl demokratische Ordnungen in ihrer eigenen Wahrnehmung auf Autonomie und Selbstgesetzgebung beruhen, greifen sie zu ihrer Rechtfertigung auf Geltungsressourcen zurück, über die sie nicht oder nur bedingt verfügen. Sie leben demnach von Transzendenz, wie an ausgewählten Diskursen und Praktiken der Ordnungsbegründung vom 15. Jahrhundert bis hin zur Gegenwart gezeigt wird.

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Edition Statements

  • Publication Date:20130315.

Publication Statements

  • Publisher(s):Transcript Verlag
  • Place of Publication:Bielefeld, Germany
  • Language:ger
  • Publication Date:20130315.

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  • Description:1 online resource

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Table of Contents

Cover Demokratie und Transzendenz; Inhalt; Vorwort; Demokratie und Transzendenz Politische Ordnungen zwischen Autonomiebehauptung und Unverfügbarkeitspraktiken; KONZEPTIONELLE UND SYSTEMATISCHE PERSPEKTIVEN; Das religiös-kulturelle Dispositiv der modernen Politik; Macht und Autorität Das Problem der (Un)Verfügbarkeit; Abschied von der normativen Transzendenz Rortys Moderne; Basiskonsens und Willensnation Die Kontingenz des Unverfügbaren und das Modell der Schweiz.

Brauchen Demokratien eine Zivilreligion? Über die prekären Grundlagen republikanischer Ordnung Überlegungen im Anschluss an Jean-Jacques RousseauBEGRÜNDUNGSDISKURSE DES 16.-21. JAHRHUNDERTS; Zwischen Selbstermächtigung und Endlichkeitsbewusstsein Das Politische und seine Grenzen im florentinischen Republikanismus; Zwischen sakraler Legitimation und politischer Säkularisierung Die Monarchie in England und Frankreich im späten 17. Jahrhundert im Vergleich; Politische Tugenden bei Hobbes; Zur Kritik liberaler Ordnungsentwürfe Bernard de Mandeville, Adam Smith, Karl Marx und Alexis de Tocqueville.

Naturerzählungen und republikanische Geltungsbedingungen bei RousseauDie Tugend, der Markt, das Fest und der Krieg Über die pro…

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